Das Wasserbett im Schlafzimmer

Entgegen den vorangegangenen Bettmodellen bezieht sich ein Wasserbett nicht auf die Konstruktion des Rahmens sondern vielmehr auf die Fertigungsweise der Matratze. Eigentlich müsste ein Wasserbett auch dementsprechend eine Wasserbettmatratze heißen. Weil dieser Begriff jedoch viel zu lang und irreführend ist, hat man sich im Sprachgebrauch auf die Bezeichnung Wasserbett konzentriert.

Wie funktioniert ein Wasserbett

Man spricht bei Wasserbetten in aller Regel von zwei verschiedenen Ausführungen. Von dem Softside und dem Hardside Wasserbett.
Softside beschreibt bei den Wasserbetten den Umstand, dass der Wasserkern in eine Schaumstoffwanne eingelassen wird uns so von Außen durch die Schaumstoffwände in Form gehalten wird.
Der Hardside-Typus bei den Wasserbetten spiegelt, wie der Name schon darstellt, die massivere Variante dar. Hardside bedeutet, dass der Wasserkern in einen massiven Holzrahmen eingelassen wurde und dieser für die Form der Wasserbetten verantwortlich ist.

Wer teilen will, teilt mit dem Leichtwasserbett

Leichtwasserbetten haben die Eigenschaft, dass sie eine Mischung zwischen einer herkömmlichen Matratze und einer Wasserbettmatratze sind. Dies ermöglicht es, dass man in einem Doppelbett das Leichtwasser wunderbar mit einer herkömmlichen Matratze kombinieren kann. Der eine Partner schläft auf einer Latexmatratze und der andere auf einem Leichtwasserbett. So ist jedem der perfekte Schlaf garantiert.

Wie funktioniert ein Leichtwasserbett

Wie bereits erwähnt, ähnelt ein Leichtwasserbett in Teilen einer traditioniellen Matratze. Hier wird der Wasserkern in einer umfangreichen Schaumstoffwanne samt Schutzfolie und Bezug gehalten. Durch diese beträchtliche Schaumstoffwann wird die Kernhöhe bei den Leichtwasserbetten gegenüber herkömmlichen Wasserbetten von ca. 22 cm auf nur noch 10 cm reduziert. Man spricht hier von einer Reduktion des Wasserkernes, was zu einer Veränderung des Schlafgefühles führt.

Fragen bei Wasserbetten

Um gleich mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen. Ein Wasserbett “riecht” nicht. Gemeint sind hier etwaige Fäulnisgerüche in dem Wasser. Nein, durch die Zugabe von chemischen Zusätzen, die absolut unschädlich für den menschlichen Organismus sind, wird die Fäulnis des Wassers verhindert.
Man wird selbstverständlich auch nicht seekrank in den Wasserbetten oder auch in den Leichtwasserbetten. Ein Gerücht, das schon lange nicht mehr haltbar ist.
Wasseraustritt? Nein, die Folien der heutigen Wasserbetten sind derart massiv, reißfest und stabil, so dass man schon sehr sehr viel Kraft und Geschick aufwenden muss, dass man eine solche Folie zerstört.

Natürlich gibt es auch Wasserbetten, die auf Strom angewiesen sind. Diese verfügen dann über eine interne Wasserheizung. Jedoch ist hier der nicht unerheblich Stromverbrauch zu berücksichtigen.



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