Wer ein Wasserbett sein Eigen nennen kann, der hat zumindest von mir in jedem Fall schon meinen Neid verdient. Es gibt wirklich nichts, was das Schlafen in einem Wasserbett übertrumpfen kann. Doch auf der anderen Seite muss man sich als stolzer Besitzer einer solchen Schlaffläche auch mit dem ein oder anderen Wasserbett Pflegemittel auseinandersetzen. Es gibt in diesem Bereich einiges mehr zu beachten, als bei herkömmlichen Betten.

Pflege Innen und Außen
Wer glaubt, dass man die Matratze einfach an den Wasserhahn anhängen und füllen kann, der irrt. Jenes Wasser, welches für die Verwendung in einem Wasserbett gedacht ist, sollte vorher mit speziellen Chemikalien behandelt werden, die das Wasser von Salz, anderen Mineralien und Bakterien befreit. Der Grund hierfür ist einfach erklärt. Auf der einen Seite können sich Ablagerungen im Inneren der Matratze bilden, wie beispielsweise Kalk, was auf längere Sicht gesehen der Schutzhülle der Kammern, in denen das Wasser eingefüllt ist schadet. Auf der anderen Seite ist es auch wichtig die Flüssigkeit von Keimen zu befreien, da Bakterien sich immer vermehren und gerade in einer Matratze passiert dies unbeaufsichtigt. Nach längerer Zeit könnte es hier zu einer unangenehmen Geruchsbildung kommen. Mit den richtigen Pflegemitteln ist hier aber keine Furcht zu haben.

Doch auch an der äußeren Seite der Matratze sollte man Pflege betreiben. Kommt es einmal vor, dass irgendwo ein Riss oder ein Kratzer entsteht, dann muss man den Bereich säubern und mit einem speziellen Flickzeug überkleben. Es ist zwar so, dass einfache Kratzer von Haustieren nicht gleich zu einem Schlafzimmer führen, welches unter Wasser steht, doch kleine Beschädigungen können sich im Laufe der Zeit anhäufen und zu einem größeren Problem werden. Flickt man hier potenzielle Schwachstellen zuverlässig, so kann man auch weiterhin gut und sicher schlafen. Es ist auch nicht so, dass man jede Woche drei Löcher flicken muss, im Gegenteil, doch wenn durch einen Unfall irgendwo eine Beschädigung an der Oberfläche passiert, dann sollte dies nicht ignoriert werden.

Zu guter Letzt ist es auch wichtig, dass man die Matratze regelmäßig reinigt. Hierfür gibt es auch spezielle Reinigungsmittel, die schonend für die Oberfläche sind und zu keinen auf Dauer sich anhäufenden Schwachstellen im Material führen. Die Kammern selbst, die mit Wasser gefüllt sind, sind ohnehin noch zusätzlich von einer Schicht umgeben, um moderne Matratzen sehr robust zu machen.